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Chronik des Hamburger Wandervereins:

Der Hamburger Wanderverein wurde am 9. August 1960 in das Vereinsregister eingetragen.
Er nannte sich damals "Gemeinschaftswerk Hamburger Wanderer, Natur- und Heimatfreunde". Später hieß er nur noch »Gemeinschaftswerk Hamburger Wanderer«. Erst 1995 erhielt der Verein seinen jetzigen Namen: Hamburger Wanderverein e.V.

Den Zweck des Vereins formulierten die Gründer als »Dienst am Allgemeinwohl durch Förderung des Wanderns als Mittel zur körperlichen, geistigen und seelischen Gesunderhaltung des Volkes.« Ziel war u.a. die Förderung einer engen Zusammenarbeit der am Wandern interessierten Kreise, Verbesserung der Verkehrsmöglichkeiten, Werbung für das Wandern, Einsatz für den Schutz der heimatlichen Landschaft und Markierung von Wanderwegen.

1962 Der neu gegründete Verein wächst schnell. Ende 1962 übersteigt die Zahl der Mitglieder bereits 700.
1965 Über 1000 Mitglieder nehmen schon an den Wanderführungen teil.
1967 Eine Sing- und Volkstanzgruppe wird gebildet.
Am 22 Januar 1967 findet die zweitausendste Öffentliche Wanderung statt.
1977 Wanderpässe werden ausgegeben, dazu Ehrennadeln für besondere Wanderleistungen.
1978 Im Erdgeschoss des stillgelegten Bahnhofs Pudripp im Naturschutzpark Elbufer-Drawehn wird unter der Leitung des Vorsitzenden Gerhard Rethorn ein Wanderheim eingerichtet. So ist es möglich, dieses schöne Wandergebiet in der Göhrde und im Drawehn für unsere Wanderer zu erschließen und die Geselligkeit innerhalb des Vereins zu fördern. Hüttenwart wird Walter Bradje.
1983 Henning Broockmann übernimmt nach Gerhard Rethorn die Funktion des 1. Vorsitzenden.
1985 Die Jubiläumsfeier zum 25-jährigen Bestehen wird am 30. Juni 1985 mit einer Schiffsreise nach Tesperhude begangen.
1986 In Bergedorf richtet der Verein das 44. Norddeutsche Wandertreffen aus. Für 25 Jahre Wanderführung erhält Hilda Seidenschnur am 12. September aus der Hand des Bürgermeisters Klaus von Dohnanyi die "Medaille für treue Arbeit im Dienste des Volkes".
1990 Die ersten Wanderungen in Ostdeutschland finden statt.
1992 Im Frühjahr wird der neue Vereinsvorstand aus Walter Bradje (1. Vorsitzender), Manfred Warsany (2. Vorsitzender) und Lotte Johannsen (Kassenwartin) gebildet.
1993 Das Angebot wird neben den Tageswanderungen mit Wanderreisen und Tagesbusfahrten erweitert. Für seine 25-jährige Tätigkeit in der Wanderbewegung wird Hans. J. Alberts von Bürgermeister Dr. Henning Voscherau mit der "Medaille für treue Arbeit im Dienste des Volkes" ausgezeichnet.
1994 Das Wanderprogramm erscheint mit einem farbigen Titelbild. Der Verein kündigt eine Satzungs- und Namensänderung an. Am Elbufer, in den Harburger Bergen, im Alsterbereich, im Duvenstedter Brook, am Großensee und im Sachsenwald sind 600 km Wanderwege mit Markierungszeichen versehen und in der Karte "Wandern in Hamburg und Umgebung" abgedruckt.
1995 Ab 16. Februar trägt der Verein den Namen "Hamburger Wanderverein e.V. und führt ein eigenes Logo – gelber Pfeil auf stilisierter grüner Tanne.
1996 Die Geschäftsstelle zieht in die Spaldingstraße 160 B um.
Im Juni findet der Deutsche Wandertag in Wernigerode (Harz) statt. Am 22. September richtet der Verein das Norddeutsche Wandertreffen in Wilhelmsburg aus. Ab Oktober führt Walter Bradje Wanderreisen nach Mallorca durch. Die Mitgliederzahl ist auf 2.556 gewachsen.
1997 Am 12. Oktober heißt es: "Hamburg wandert". Acht Sternwanderungen führen zur Festwiese im Stadtpark Hamburg. Der Umweltsenator Vahrenholt wandert mit.
1998 Der Verein veröffentlicht die Bergedorfer Wander- und Kulturkarte.
1999 Eine Internet- und E-Mailadresse verbessern die Erreichbarkeit des Vereins.
2000 Das 40-jährige Bestehen des Vereins wird gefeiert. Vom 17.9.2000 bis 18.10.2000 wanderte der Hamburger Verein mit der Eurostafette Eurorando 2000/2001 durch Hamburg. Die Stafette kommt am 30.9.2001 in Straßburg an.
2000 Mehr denn je versteht sich der Hamburger Wanderverein als gemeinnützige, soziale und gesellschaftliche Organisation, die Öffentlichkeitsarbeit für die Förderung des Wanderns, die Erhaltung der Wanderwege, die Pflege von Kultur, Natur-, Landschafts- und Umweltschutz als Aufgabe hat. Hans Alberts formulierte es so:  "Wenn wir uns nicht zu Wort melden und uns darum kümmern, brauchen wir uns nicht zu wundern, dass wir am Ende das verlieren, was wir auf unseren Wanderungen suchen."
2002 Die Wander- und Kulturkarte Harburg ist fertig.
2003 Am 29. Juni wird 25 Jahre Gerhard-Rethorn-Wanderheim und zugleich der Abschied in Pudripp gefeiert
2004 Ein neuer Vereinsvorstand (Weise/Rocke/Bethien/Duwe) wird am18.3.2004 gewählt.
Der neue Vorstand hält am 25.03. seine konstituierende Sitzung
ab. Die Buchhaltung und die Vorbereitungen zum Wanderprogramm werden soweit wie möglich durch ehrenamtliche Mitarbeiter in der Geschäftsstelle erledigt.
Im April erscheint die Wander- und Kulturkarte Hamburg Nordost.
Im Juli erklärt Helga Weise ihren Rücktritt als 1. Vorsitzende. Der 2. Vorsitzende tritt bis zur Jahreshauptversammlung an ihre Stelle. Die Geschäftsstelle wird renoviert und die Räume umgestaltet.
2005 Die Mitgliederversammlung stimmt dem Vorschlag zu, Frau Bockwoldt, Herrn Wells (beide Gründungsmitglieder) und Herrn Bradje (26 Jahre im Vorstand), zu Ehrenmitgliedern zu ernennen. Helga Weise und Hans-Jürgen Rocke stellen ihre Ämter zur Verfügung. Es werden neu gewählt: Bernd Tretau (1. Vorsitzender) und Uta Vergin (2.Vorsitzende).
2006 Die Mitgliederversammlung stimmt der Satzungsänderung zur Wahl eines 3. Vorsitzenden zu. Ekkehard Ebeling wird gewählt. Eine Beitragserhöhung ab 2007 findet mehrheitlich Zustimmung. Die Anzahl der Mitglieder ist bis zum März erstmalig seit Jahren wieder gestiegen.
2007 Die Amtszeit des Vorstands ist abgelaufen. Außer Ekkehard Ebeling kandidieren alle zur Wiederwahl. Es werden gewählt: Bernd Tretau (1. Vorsitzender), Uta Vergin (2. Vorsitzende), Dr. Franz Robert Schmidt (3. Vorsitzender), Ursula Bethien (Kassenwartin), Ursula Duwe (Protokollführerin).
Die Mitglieder stimmen einer Satzungsänderung zu, die es dem Vorstand ermöglicht, mit dem Norddeutschen Wanderverband über den Verbleib zu verhandeln oder auch die Zugehörigkeit zu kündigen.
Im September wird nach vielen vergeblichen Bemühungen um Einigung die Mitgliedschaft im Verband gekündigt. In diesem Zusammenhang werden notwendige Satzungsänderungen vorgenommen.